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Nun, soweit sind wir wohl alle von der Wichtigkeit des Gebets überzeugt. Theoretisch. In der Praxis ist es allerdings der am meisten vernachlässigte Bereich des christlichen Lebens - jedenfalls bei mir.
Was macht man aber mit einer Bibelstelle wie 1.Petr.3,7:
Genauso ihr Männer:
Seid verständnisvoll im Umgang mit euren Frauen,
sie sind nämlich der schwächere Teil.
Bringt ihnen Achtung entgegen.
Denn auch sie haben Anteil an eurem Erbe –
der Gnade Gottes,
die das ewige Leben schenkt.
So wird euren Gebeten nichts im Weg stehen.
Es besteht also ein direkter Zusammenhang zwischen der Einstellung zu unserem Ehepartner und der zentralsten aller geistlichen Disziplinen! Wenn man heiratet, werden sozusagen die Spielregeln für Gebetserhörungen neu definiert.
WOW! Das ist hart, oder? Das ist mir auch neu. Aber es steht tatsächlich in der Bibel. Üblicherweise wird gelehrt, dass die Ehe immer besser wird, je mehr wir für sie beten. Doch Petrus stellt das Ganze auf den Kopf: Pflege deine Ehe gut, dann wird auch dein Gebetsleben besser! Ich würde das ganze nicht glauben und als amerikanische Radikalität abhaken, wenn ich nicht zufällig vor einiger Zeit eine Lehre von Johannes Hartl gehört hätte, in der das Gleiche mit anderen Worten gesagt wurde.
"Die Kunst eine Frau zu lieben" von Dr. Johannes Hartl, Gebetshaus Augsburg
Übrigens ein äußerst empfehlenswerter Vortrag - nicht nur für Männer! (https://www.youtube.com/watch?v=77hSUQaknV4) Allerdings sollte man aufmerksam, ausgeruht und aufnahmefähig sein. Der Vortrag ist nicht nur sehr lang, sondern auch sehr intensiv. Aber falls ihr mal nichts Besseres vor habt und euch gemeinsam vom Sofa aus weiterbilden wollt, dann hört es euch zusammen an!

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