Es entspricht Gottes Willen, man dient Gott und ehrt ihn, wenn man seine Frau / seinen Mann glücklich macht. Wenn man sich umeinander bemüht.
Wenn ich jetzt im Buch weiterlese, komme ich zu einem Thema, dass sogar nicht auf euch zu passen scheint. Denn ich erlebe euch beide als Menschen, die in diesem Bereich sehr sauber leben und reden. Wenn ich mit euch zusammen bin oder euch im Umgang mit anderen beobachte, dann strahlt ihr genau das aus und gebt es weiter: Achtung!
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Irgendwann ist in jeder Ehe der Lack ab. Damit meine ich einen Zustand, den ihr euch jetzt noch nicht vorstellen könnt. Er tritt ein, wenn genau das zu einem Problem wird: den anderen überhaupt noch achten zu können. Wenn Verachtung das näherliegende Gefühl ist. Es muss nicht soweit kommen und ganz gewiss steuert da niemand bewusst drauf zu. Aber wenn man nicht bewusst dagegen steuert, dann kann es jedenfalls soweit kommen. Nun gibt, wie gesagt, das Buch dieses Thema vor und deshalb will ich es auch hier behandeln. Obwohl ich die Notwendigkeit bei euch beiden rein gar nicht sehe.
Die Bibel fordert uns auf unsere Eltern zu achten, alte Menschen, unseren Nächsten und eben auch unseren Ehepartner. (Eph.5,33; 1.Petr.3,7) Respekt (oder Achtung) ist also eine geistliche Tugend. Jeder Mensch hat ein Urbedürfnis danach geachtet zu werden.
Und es ist etwas Aktives. Keine innere Haltung oder Meinung. Sondern es zeigt sich - und besonders dem anderen - in konkreten Taten: Komplimente äußern, Dankbarkeit zeigen, Geschenke machen, Zeit für den anderen haben und aufmerksam zuhören, ... Alles, was man im Zustand des Verliebtseins sowieso automatisch macht und dann irgendwann verlernt. Wenn der Alltag die guten Vorsätze auffrisst, wenn Aufgaben und Vepflichtungen an unseren Nerven und Kräften zehren, wenn keine Zeit mehr füreinander da ist, ...
Ganz praktisch kann das so aussehen: In dem Moment, wo man sich über den anderen ärgert, wenn man das Gefühl hat so gar nicht verstanden zu werden, dann kann es eine geistliche Übung sein als ERSTER oder ERSTE den anderen verstehen zu wollen.

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